Der Westigel ist ein bis zu 31 cm großes und bis zu 1300 g schweres Insektenfresser, der mit seinen Maßen zu den größten Insektenfressern in Europa gehört. Es ist etwas größer als der östliche Igel. Das Fell, das die Beine, den Bauch, die Kehle, den Hals und einen Teil des Kopfes bedeckt, ist dünn und grob, an den Seiten braun, am Bauch hell mit einem länglichen braunen Fleck. Der Fleck ist bei jungen oder alten Individuen weniger ausgeprägt. Typisch gefärbt ist das Fell des Kopfes bzw. Gesichtsmasken: Auf dem hellen Kopf hat er einen dunkelbraunen Streifen in Form eines V – er zieht sich von der Schnauze zu den Augen und bildet beim Westigel das sogenannte. Brille. Der Rücken und die Flanken sind mit 7000–8000 Stacheln bedeckt, die 2–3 cm lang sind, gleichmäßig dunkel-weiß gestreift und regelmäßig angeordnet, „gekämmt“ in eine Richtung – nach hinten. Von den Sinnen hat er den Geruchssinn am besten entwickelt, er riecht sogar Nahrung, die im Boden lebt. Neben den Riechzellen in der Nase hat er ein funktionelles zusätzliches Riechorgan am Gaumen in der Mundhöhle, das sogenannte. Jacobsonsches Organ. Am Ende der Schnauze hat er Tasthaare. Neben dem Geruchssinn hilft ihm das Gehör am meisten bei der Orientierung. Er sieht schlecht bei Tag und Nacht.